6 -Wochenserie für die perfekte Bewerbung – Teil 3

Inhalt:

#1 Wie finde ich eine geeignete Stelle?
#2 Lebenslauf – mehr als „nur“ eine Liste
#3 Bewerbungsfoto – Sympathisch und souverän ist Trumpf
#4 Das Anschreiben als Visitenkarte par excellance
#5 Per Post oder digital? – der Weg zum (Wunsch-) arbeitgeber
#6 Absage – und jetzt?

Liebe Leser*innen,

vielleicht ist es schon einige Zeit her, dass Ihr Euch mit dem Thema Bewerbungsfotos beschäftigt habt.
Welche Kleidung habt Ihr dafür angezogen? Wie hat Euch der Fotograf in Szene gesetzt?

Bewerbungsfotos früher

In meinen nun über 20 Jahren im Berufsleben habe ich schon ein Hand voll verschiedener Bewerbungsfotos machen lassen (müssen). Ich erinnere mich an meistens weiße Blusen, mit einem Blazer darüber. Oft saß ich dann auf einem unbequemen Hocker, den Oberkörper mehr oder weniger verdreht oder geneigt. Angeblich kann/ konnte so ein besserer Effekt erziehlt werden.
Ob dies souvurän wirkte, oder auch sympatisch? Da habe ich heute meine Zweifel.

Der Hintergrund war entweder weiß oder hellgrau und am Ende bekam ich die (tatsächlich) entwickelte Fotos in die Hand gedrückt, mit dem üblichen, weißen Rahmen.
Diese Fotos waren schon damals nicht gerade günstig und da die Bewerbungen meist per Brief versand wurden, brauchte man doch zum Teil einige davon. Kam eine Absage und somit die Bewerbungsunterlagen zurück, ging es dann an den Versuch, die Fotos möglichst unbeschädigt vom alten Lebenslauf zu entfernen und wieder neu zu verwenden.

Bewerbungsfotos heute

Auch heute können entwickelte Fotos durchaus genutzt werden. Darauf möchte ich in den folgenden Beiträgen noch weiter eingehen.
Doch auch hier gab es in den vergangenen Jahren keinen Stillstand und Digitalfotos sind, mehr oder weniger, zum Standard geworden.

Dies hat mehrere Vorteile für Euch:

  • einmalige Kosten für ein Bewerbungsschooting, nachdem Ihr einige Fotos als Datei bekommt. Diese können beliebig oft genutzt werden
  • Die Fotos sind jederzeit und unbegrenzt verfügbar
  • Die digitalen Fotos haben eine brilliante Qualität
  • kein Verlust der teuren Fotos durch verschollene Rücksendung der Bewerbung, oder dem Versuch, diese unversehrt von den Alt-Unterlagen zu lösen

Der neue Stil mit Pfiff und Lockerheit

Wenn ich mir heute Bewerbungsfotos anschaue, stelle ich erfreut fest, dass sich der Stil eindeutig verbessert hat. Es wird mit mehr, bzw. kräftigeren Hintergrundfarben gearbeitet, wie z.B. ein dunkleres blau.
Zudem kann es zunehmend lockerer gestalltet werden, wie mit verschrängten Armen, oder lässig an eine Wand gelehnt.

„Was?!“ höre ich einige von Euch rufen. Aber ja. Gerade die Haltung mir den verschrängten Armen hat mich selbst auch überrascht. Auf meine Frage, ob das nicht als ablehnend interpretiert werden würde, wurde mir geantwortet, dass es eine souveräne Lässigkeit ausstrahlt, was bei Personalleitern durchaus gut ankommt. Letztlich kommt es um den Gesamteindruck an, der sich nicht nur aus der Körperhaltung, sondern vorallem auch aus der Mimik ergibt.
Lächeln ist durchaus erlaubt! 😉

Eine weitere, und wie ich finde tolle Alternative sind Außenaufnahmen. Warum nur immer in einem Fotostudio?
Lässig an eine (Büro-)Hauswand kann auch sehr kompetent und interessant wirken.

Wie Ihr seht, es hat sich so einiges getan und es gibt viele tolle Möglichkeiten, Eure Bewerbungsfotos nicht langweilig aussehen zu lassen.
Das Foto ist der erste optische Eindruck, den ein Unternehmen von Euch bekommt. Und der ist enorm wichtig. Schließlich sind es ja auch Menschen, die über die Vergabe einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch entscheidet.

Den richtigen Fotografen finden

Auf der Suche nach dem geeigneten Fotografen Eures Vertrauens schaut Ihr am besten auf deren Internetseite. Die meisten dürften heutzutage eine eigene Webside mir einer Auswahl von Referenzfotos zur Ansicht haben.
Schaut Euch diese an und wenn Euch der Stil gefällt, macht einen Termin
Natürlich könnt Ihr auch Bekannte und Freunde fragen, ob die Euch jemanden empfehlen können.
Schließlich wollt Ihr mit Euren Bewerbungsfotos sympatisch und souverän überzeugen.

Übrigens, die Kosten für die Bewerbungsfotos könnt Ihr im Folgejahr bei der Steuererklärung geltend machen!

Also, auf geht’s und freut Euch auf den nächsten Artikel aus meiner Serie.

Wenn Euch der Beitrag gefällt, teilt es gerne in Euren Freunden.

Bleibt stark!

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