6-Wochenserie für die perfekte Bewerbung – Teil 4

Inhalt:

#1 Wie finde ich eine geeignete Stelle?
#2 Lebenslauf – mehr als „nur“ eine Liste
#3 Bewerbungsfoto – Sympathisch und souverän ist Trumpf
#4 Das Anschreiben als Visitenkarte par excellance
#5 Per Post oder digital? – der Weg zum (Wunsch-) arbeitgeber
#6 Absage – und jetzt?

Liebe Leser*innen,

die wohl schwierigste Aufgabe bei einer Bewerbung ist für viele das Anschreiben, also die eigentliche Bewerbung.
Hier gilt es, den potentiellen Arbeitgeber von sich zu überzeugen und im Anschluß zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Somit ist das Anschreiben tatsächlich Eure Visitenkarte par excellance.

Darum soll es in dem heutigen Artikel gehen.

Vorauf es bei der Bewerbung ankommt

Im Vorfeld solltet Ihr, wie auch schon bei bei Eurem Lebenslauf, die Stellenanzeige sehr genau lesen.

  • um welche Position handelt es sich?
  • welche Anforderungen werden gewünscht und welche davon bringt Ihr schon mit?
  • bei den Anforderungen, die Ihr nicht erfüllt, an welcher Stelle in der Anzeige steht diese?

-> Sollte eine Anforderung eher im lezten Drittel der Ausschreibung stehen, kann es durchaus weniger wichtiger für das Unternehmen sein!

  • Könnt Ihr diese Anforderung durch eine Schulung kurzfristig erwerben? Dann zeigt in Eurem Anschreiben, dass Ihr diese Lücke gerne schließen wollt. Das zeigt wirkliches Interesse und Engagement!
  • Habt Ihr eventuell Qualifikationen, die nicht in der Anzeige stehen, mit der Ihr aber zusätzlich punkten könnt?

Bewerbung kommt von „werben“

Oft fällt es besonders uns Frauen schwer, sich in das richtige Licht zu rücken und Werbung für sich zu machen. Zu Unrecht.
Ein männlicher Bewerber würde sich weitaus seltener unwohl dabei fühlen. Natürlich sollte es aber auch nicht zu plump rüberkommen. Der richtige Mix macht es.

Ein paar sehr gute Beispiele für Anschreiben und die Struktur zum schreiben findet Ihr auch den hier vorgestellten Fachbücher, die ich sehr empfehlen kann.*

„Die perfekte Bewerbungsmappe“ v. Hesse/Schrader – ISBN 978-3-86668-785-1
&
„Ihre beste Bewerbung“ v. Püttjer&Schnierda – ISBN 978-3-593-50137-6

Lücken im Lebenslauf erklären

Das Leben ist nicht planbar und so manch eingeschlagener Weg stellt sich als falsch heraus, oder endet (aus unterschiedlichsten Gründen) in einer Sackgasse. Wenn dann der neue Job einige Monate auf sich warten lässt, entstehen diese unangenehmen Lücken, auf die Personalleiter ganz besonders schauen.

Handelt es sich um zwei, drei Wochen, sollte dies kein Problem sein und kann bei einem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber durchaus legitim sein.
Alles, was über vier Wochen hinaus geht bedarf einer möglichst guten Begründung.

Übrigens, fehlende Zeiten bitte niemals versuchen zu verschweigen!
Das Fachpersonal in den Unternehmen ist darauf geschult, solche Unstimmigkeiten in Bewerbungen zu finden.

Ehrlichkeit ist da die bessere Wahl. Es kommt da dann halt darauf an, wie es begründet wird.
Eine schwere Erkrankung z.B ist Eure Privatsache und Ihr braucht das nicht konkret benennen. So kann man alternativ schreiben: „Auszeit aus gesundheitlichen Gründen und nun volkommen genesen.“

Bei dem Jobverlust durch den Konkurs eines Arbeitgebers könnt Ihr das auch kurz so beschreiben. Schließlich habt Ihr ja entweder danach eine andere Arbeitsstelle gefunden, oder bewerbt Euch ja nun neu. Somit zeigt Ihr, dass Ihr arbeiten wollt.

Also, legt los und habt Mut! Der perfekte Bewerbungsschreiber braucht etwas Übung, aber es wird Euch gelingen!

Freut Euch auch auf das Thema der kommenden Woche und teilt diesen Artikel gerne mit Euren Freunden.

Bleibt stark!

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